Weinbau

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Das Schaffhauser Blauburgunderland

An drei von vier Rebstöcken im Kanton Schaffhausen wächst die Blauburgundertraube. Nach ihr haben die Weinproduzenten das Schaffhauser Blauburgunderland benannt.

Dem Weinbau kommt im Kanton Schaffhausen eine besondere Bedeutung zu. In 20 Gemeinden werden auf rund 500 Hektaren Reben angebaut. Rund 55 Rebbaubetriebe und 170 Freizeitwinzer stecken ihre ganze Kraft, ihr Können und ihre Liebe in die Pflege und Verarbeitung vor allem von Blauburgundertrauben, auch als Pinot Noir oder Spätburgunder bekannt.

Der Schaffhauser Blauburgunder will dabei nicht mit seinen schweren, französischen Brüdern von der Côte d´Or im Burgund konkurrieren. Dank der tiefsten Niederschlagsmenge in der deutschsprachigen Schweiz hat er seine eigenen Stärken: eine besondere Feinfruchtigkeit, ein reichhaltiges Bouquet, feine Aroma-Nuancen und einen harmonischen Körper.

Nebst der überragenden Blauburgunder-Traube werden als Nischenprodukte auch Regent, Dornfelder, Lemberger, Garanoir, Leon Millot, Diolinor, Merlot, Cabernet-Sauvignon, Gamay x Reichensteiner usw. angebaut. Zweitwichtigste Sorte ist indes der Riesling Sylvaner, Dazu kommen weitere Weisswein-Traubensorten wie Chardonnay, Pinot blanc, Räuschling, Pinot gris, Kerner, Gewürztraminer usw.

Die Menschen im Schaffhauser Blauburgunderland feiern ihre Weine ausgelassen. Vor allem im Rahmen der Wein- und Trottenfeste sowie der Herbstumzüge, an denen sich kühle Keller in stimmungsvolle Weinbeizli verwandeln, sich die Dörfer mit Blumen herausputzen und Küfer ihr Handwerk zeigen.

Weiterführende Informationen
Schaffhauser Blauburgunderland