Publikationen und Berechnungsprogramme

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Anschlusskonzept der kantonalen Energiepolitik 2018-2030

Orientierungsvorlage des Regierungsrates an den Kantonsrat

Power-to-Gas

Am 3. November 2014 reichte Jeanette Storrer das Postulat 2014/10 „Unterstützung der Power-to-Gas Technologie“ ein. Das Postulat wurde am 12. Januar 2015 im Kantonsrat behandelt und mit einem Abstimmungsergebnis von 27:18 an die Regierung überwiesen. Die Energiefachstelle Kanton Schaffhausen wurde daraufhin vom Baudepartement beauftragt, die Möglichkeiten zur Unterstützung und Entwicklung von Projekten oder Projektbeteiligungen sowie deren Anwendung im Bereich der Power-to-Gas Technologie zu prüfen. Die Resultate dieser Abklärungen sind im folgenden Bericht zusammengefasst:

Bericht "Power-to-Gas und weitere Speichermöglichkeiten für den Kanton Schaffhausen"

Strassen- und Objektbeleuchtung

Das Konzept zur Erhöhung der Energieeffizienz in der Strassen- und Objektbeleuchtung im Kanton Schaffhausen zeigt auf: Die Strassen- und Objektbeleuchtung ist grundsätzlich auf einem guten Stand. Dennoch kann der Energiebedarf innerhalb der nächsten 15 Jahre um ca. 50% gesenkt werden.

Das Konzept finden Sie hier: Konzept Strassenbeleuchtung

Bericht zum Kernenergieausstieg

Mit der Motion Wetter „Ausstieg aus der Atomenergie“ wurde der Regierungsrat damit beauftragt, die Machbarkeit eines Ausstiegs des Kantons Schaffhausen aus der Kernenergie und dessen Konsequenzen für Umwelt, Wirtschaft und Gesellschaft aufzuzeigen.

Der Regierungsrat hat daraufhin die Strategie zum Ausstieg aus der Kernenergie bis 2035 festgelegt und dem Kantonsparlament eine entsprechende Vorlage unterbreitet:

Orientierungsvorlage des Regierungsrates des Kantons Schaffhausen an den Kantonsrat betreffend Strategie zum Ausstieg aus der Kernenergie

Einführung kantonaler Förderabgabe und Energieförderfonds: Rechtliche Kurzbeurteilung der Zulässigkeit und des vorgesehenen Vorgehens zur Einführung

Wasserkraft

Strategie Wasserkraft

Die Strategie zur verstärkten Nutzung der Wasserkraft im Kanton Schaffhausen ist Anfang 2013 fertiggestellt und vom Regierungsrat zur Veröffentlichung freigegeben worden.

Die Strategie finden Sie hier.

Energie aus Biomasse

Energie aus Biomasse

Während die energietechnische Verwertung von Holz zur Wärmegewinnung in den letzten Jahren zugenommen hat, werden insbesondere die landwirtschaftlichen Ressourcen zur Energiegewinnung noch wenig genutzt. Hofdünger (Gülle und Mist), Erntereste, Zwischenfrüchte und Co-Substrate sind die Stoffe, die als feuchte Biomasse in einer Biogasanlage durch Vergärung Strom und Wärme produzieren könnten. Heute wird feuchte Biomasse im Kanton Schaffhausen lediglich in zwei landwirtschaftlichen Biogasanlagen energietechnisch genutzt.

Der Kanton Schaffhausen hat sich daher zum Ziel gesetzt, das Potential von Biogas aus feuchter Biomasse zu ermitteln, Massnahmen zur Förderung der Biogasproduktion zu erarbeiten und diese umzusetzen. In einer ersten Untersuchung im Jahr 2007 wurden die biogenen Stoffflüsse zusammengetragen. Die Untersuchung hat ein grosses ungenutztes Potenzial, vor allem beim Hofdünger, aufgezeigt.

In der nun vorgestellten Studie aus dem Jahr 2013 werden Regionen mit hohem Aufkommen an Hofdünger aufgezeigt. Es wurden 19 Regionen gefunden, die sich für den Bau einer landwirtschaftlichen Biogasanlage eignen, davon sind sieben Regionen sogar sehr gut geeignet: Wilchingen, Neunkirch, Gächlingen-Hallau-Oberhallau, Schleitheim-Beggingen, Merishausen, Bibern und Barzheim.

Auf Grundlage dieser Studie wurde ein Umsetzungskonzept erstellt und zusammen mit der Studie veröffentlicht. Darin sind das Vorgehen zur Realisierung der Massnahmen, sowie quantitative und zeitliche Ziele festgelegt. Mit Schwerpunkt auf die sieben bestgeeigneten Regionen sollen bis zum Jahr 2020 20% des verfügbaren Gesamtpotentials an Hofdünger energietechnisch durch Vergärung verwertet werden, bis zum Jahr 2035 35%. Damit sollen ca. 6 GWh/a Strom und 4 GWh/a Wärme aus heimischen Ressourcen erzeugt werden.

Energetische Nutzung biogener Abfälle im Kanton Schaffhausen vom 16.2.2007 (pdf)

Schlussbericht Biomasse vom 16.9.2013 (pdf)

Umsetzungskonzept Biomasse vom 15.7.2014 (pdf)

Ökostrom: Staat und Markt als Förderer

Rund 90 % der Haushalte und der Unternehmen im Kanton Thurgau wären bereit, für den individuellen Bezug von Ökostrom einen Mehrpreis zu bezahlen: Das zeigt eine Masterarbeit zum Potenzial der erneuerbaren Stromprodukte im Kanton, welche auf dem Instrument der repräsentativen schriftlichen Umfrage bei privaten sowie bei gewerblichen und industriellen Stromkonsumenten auf der einen Seite und auf Interviews bei Stromversorgungsunternehmen (EVU) anderseits beruht. Der Autor, Andrea Paoli, Leiter der Energiefachstelle zieht aus der Umfrage Schlussfolgerungen über die Akzeptanz des grünen Stroms und macht Empfehlungen für die Steigerung des Absatzes.

Masterarbeit - Wie kann der Anteil an erneuerbaren Stromprodukten erhöht werden?

Solarenergie

Zur Bewilligung von Solaranlagen finden Sie hier das Meldeformular: Meldeformular Solaranlagen

Vollzugshilfe für die Umsetzung des Eigenverbrauchs von Photovoltaikanlagen

Leitfaden Eigenverbrauch von EnergieSchweiz: Anwendung gemäss EnG und EnV ab 1.1.2018

Ist mein Hausdach geeignet?

Sonnendach.ch zeigt für Ihr Dach, wie gut es für die Nutzung von Solarenergie geeignet ist und welcher Ertrag möglich wäre. Dafür wird der Sonnengang über das Jahr simuliert und die auf jede Dachfläche treffende Sonnenstrahlung berechnet.

Hilfsmittel und Berechnungsprogramme

Folgende Hilfsmittel und Berechnungsprogramme finden Sie unter der Website der EnDK:

  • Nachweis Höchstanteil nichterneuerbarer Energien (80/20)
  • Berechnung der Reduktionsfaktoren gegen Erdreich (b-Faktor)
  • Berechnung des Fenster-U-Wertes, Verschattungsfaktoren und Merkblatt Fenster
  • Berechnung der Jahresarbeitszahl von Wärmepumpen (WPesti)
  • Beleuchtung Einzelnachweis

Stromfresser entlarvt

Eine „sensationelle Energiebilanz“ wird den Infrarot-Heizungen attestiert – allerdings nur von den Herstellern. Da es sich bei diesen Angeboten um reine Elektro-Widerstandheizungen handelt, erstaunt diese Einschätzung nicht nur Fachleute. Die Konferenz der Ostschweizer Energiefachstellen wollte es genau wissen und beauftragte die Hochschule Luzern, Technik & Architektur, mit einer detaillierten Untersuchung. Dabei zeigt sich, dass Infrarotheizungen einen in etwa doppelt so hohen Strombedarf aufweisen als Wärmepumpenheizungen. mehr dazu

Vergleich Energieeffizienz: Infrarot-Heizung vs. Wärmepumpen-Heizung

Ratgeber Elektroheizung - Effizient heizen mit Strom? nur mit Wärmepumpe!