Anbindung an den Wirtschaftsraum Zürich

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Gezielte Verbesserungen auf Schiene und Strasse

Zürich ist und bleibt das wirtschaftliche Zentrum der Schweiz – und Schaffhausen ist Bestandteil dieses wichtigsten Wirtschaftsraums. Das manifestiert sich nicht zuletzt in der grossen Zahl von Pendlern, die täglich mit Bahn oder Auto nach Zürich fahren. Eine wesentliche Grundvoraussetzung für das angestrebte Wachstum bei Wirtschaft und Bevölkerung im Kanton Schaffhausen ist eine verbesserte Verkehrserschliessung in den Wirtschaftsraum Zürich.

Mehr Takt für die Bahn nach Zürich

Schneller, häufiger, direkter und bequemer – so lautet das Motto von Bahn 2000. Mit dem Fahrplanwechsel vom 12. Dezember 2004 wurde die erste Etappe erfolgreich umgesetzt. Sie brachte landesweit mehr Züge und kürzere Reisezeiten. Auf der Strecke Schaffhausen – Winterthur wurde der Halbstundentakt eingeführt (S33  ), und wer mit dem öffentlichen Verkehr in den Wirtschaftsraum Zürich pendelt, kann vom neuen Kombiabonnement zwischen dem Zürcher Verkehrsverbund und dem Tarifverbund Schaffhausen profitieren. Dieses Abo umfasst sowohl alle bestehenden Zonen des ZVV als auch sämtliche FlexTax-Zonen.

Ebenfalls bereits realisiert ist die Verlängerung der S16  vom Flughafen über Winterthur nach Schaffhausen und Thayngen vorgesehen. Sie bringt schnelle und direkte Verbindungen nach Winterthur, zum Flughafen und nach Zürich-Oerlikon.

Mit dem Beschluss des Bundesrats vom 26. Mai 2004 zum Ausbau der Strecke Bülach - Schaffhausen stehen auch die Signale für den Halbstundentakt im Schnellzugsverkehr nach Zürich und für kürzere Reisezeiten nach Stuttgart auf Grün. Der Baubeginn für die dazu nötigen Doppelspurinseln erfogte am 29. Mai 2009.

Ausbau der A 4 Schaffhausen - Winterthur

Der vierspurige Ausbau der A 4 zwischen Flurlingen und Ohringen betrifft zwar ausschliesslich das Gebiet des Kantons Zürich, hat aber für den Kanton Schaffhausen und seine Anbindung an den Wirtschaftsraum Zürich eine grosse Bedeutung.

Gemäss dem Bauprogramm wird in einer ersten Etappe ab 2006 die Strecke zwischen Flurlingen und Kleinandelfingen von zwei auf vier Spuren ausgebaut. In einer späteren zweiten Etappe soll die Strecke zwischen Kleinandelfingen und der Verzweigung mit der A 1 bei Winterthur-Ohringen folgen. Im Frühjahr 2003 ist das Generelle Projekt der ersten Etappe vom Bundesrat genehmigt worden. Seither ist das Ausführungsprojekt in Arbeit. Ab Herbst 2004 wurde die öffentliche Planauflage und das Einspracheverfahren durchgeführt. Der Baubeginn für die ersten Vorbereitungsarbeiten erfoalgte Ende 2006 vorgesehen, der eigentliche Baubeginn für die Hauptbauarbeiten 2007.

Dieses Projekt ist im Zuge des Entlastungsprogramms 04 auf Bundesebene gegenüber der ursprünglichen Planung um ein Jahr zurückgestellt worden. Mit dem Abschluss der Arbeiten kann aus heutiger Sicht in 2010 gerechnet werden. Die Realisierungszeitpunkt der zweiten Etappe von Andelfingen bis zum Anschluss an die A1 bei Ohringen ist aufgrund der angespannten Finanzlage auf Seiten des Bundes vorläufig noch offen.