Bewilligungsablauf

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Das Bewilligungsverfahren läuft in zwei Schritten ab:
Vorabklärung und Bewilligung.

1. Die Eignungskarte gibt einen ersten Überblick über die Zulässigkeit einer Erdsondenbohrung. Bei Bohrungen < 200 m im grünen Bereich kann das Gesuch direkt bei der Gemeinde eingegeben werden (s.u.). Bei Bohrungen > 200 m und Standorten im gelben Bereich muss eine schriftliche Vorabklärung eingeholt werden.
Eignungskarte    

2. Die Vorabklärung ist mit einem Situationsplan 1:500 per E-Mail, Fax oder Post an das Kantonale Tiefbauamt, Abteilung Gewässer, einzureichen (E-Mail sandra.risler(at)ktsh.ch oder Fax 052 632 75 38). Die Anfrage wird vom kantonalen Tiefbauamt geprüft und der Entscheid wird auf demselben Formular wieder zugestellt. Die Vorabklärung ist kostenlos. Sie dient zur Information des Bauherrn und ist noch keine Bewilligung. Auch bei positiver Beurteilung durch das kantonale Tiefbauamt berechtigt sie nicht zur Erstellung der Anlage. Die Vorabklärung ist zwingend vor Einreichen eines Bewilligungsgesuches einzuholen. 
Vorabklärung - Formular  
Situationspläne - Link  

3. Bei einer positiven Vorabklärung kann die Anlage geplant werden. Der zweite Schritt ist das Einreichen des Gesuches mit allen benötigten Unterlagen 2-fach an die Standortgemeinde.
Gesuch um Erteilung einer Bewilligung - Formular  

4. Die Gemeinde leitet ein Exemplar der Gesuchsunterlagen an das kantonale Tiefbauamt, Abteilung Gewässer, weiter für die gewässerschutzrechtliche Bewilligung. Die Baubewilligungsbehörde der Standortgemeinde entscheidet über das Gesuch in Form einer Baubewilligung.

5. Ohne kommunale Baubewilligung und ohne kantonale gewässerschutzrechtliche Bewilligung darf die Anlage nicht erstellt werden!

Die kantonale gewässerschutzrechtliche Bewilligung ist kostenpflichtig. Die Kosten variieren je nach Bearbeitungsaufwand und den zu erstellenden geologischen Unterlagen. Die Rechnungsstellung an die Bauherrschaft erfolgt nach Erhalt der gewässerschutzrechtlichen Bewilligung. Über die Kosten der kommunalen Baubewilligung gibt die jeweilige Standortgemeinde Auskunft.

6. Die Bauherrschaft erhält von der Standortgemeinde die kantonale gewässerschutzrechtliche Bewilligung zusammen mit dem baurechtlichen Entscheid des Gemeinderates.

7. Unabhängig von diesem Verfahren ist beim zuständigen Elektrizitätswerk das erforderliche Anschlussgesuch einzureichen.