Grundwasserprojekte

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Interreg IIIA: Projektbeschreibung
In der Grenzregion Hegau-Schaffhausen werden weiträumig Grundwasservorkommen genutzt. Um die lang- fristige, nachhaltige Nutzung dieser Grundwasservorkommen beiderseits der Grenze für alle gewährleisten zu können, wird die Grundwasserzirkulation wissenschaftlich untersucht. Die vorhandenen Grundwasser-Ressourcen werden in einer Zusammenarbeit von Partnern aus der Schweiz, Österreich und Deutschland bewertet, um die Grundlage für eine grenzüberschreitend abgestimmte Grundwasserbewirtschaftung zu schaffen.

Das Projekt wird in einer Zusammenarbeit der Behörden der Wasserwirtschaft, mit Fachbehörden und wissen- schaftlichen Instituten aus Deutschland, der Schweiz und Österreich realisiert. Mit dem vorliegenden Projekt sollen den verantwortlichen Behörden die Mittel gegeben werden, um das Grundwasser nachhaltig und im gegenseitigen Einvernehmen zu nutzen und zu schützen.

Der Kanton Schaffhausen, vertreten durch das Tiefbauamt (Abteilung Gewässer), hat grosses Interesse, den Zustrom von aussen zu den grossen Fassungen der Gemeinden Schaffhausen und Thayngen grenzüber- schreitend zu erkunden. Damit sollen auch gegenüber den Oberliegern in Deutschland unsere Bedürfnisse und insbesondere auch die Schutzansprüche in quantitativer und qualitativer Hinsicht grenzüberschreitend dokumentiert werden. Weil das Projekt auch von wissenschaftlichem Interesse ist, ist das Physikalische Institut der Universität Bern ebenfalls am Projekt beteiligt.

Die gesamten Projektkosten sind mit rund 1 Mio EURO veranschlagt. Das Projekt wird zu 50% mit Fördermitteln des Interreg unterstützt. Die Kosten der schweizerischen Beteiligung belaufen sich insgesamt auf 396'000 EURO. Hiervon trägt der Kanton Schaffhausen rund 320'000 EURO. Die Universität Bern trägt 56'000 EURO. Das Seco trägt 20'000 EURO.

Weitere Informationen:
Zusammenfassung des Abschlussberichts