Materialabbau

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Der Abbau von natürlich vorkommenden und oberflächennahen Erd- und Gesteinsmaterialien dient seit jeher der Beschaffung von Ausgangs- oder Rohmaterial der Bauindustrie. Im Kanton Schaffhausen sind rund 30 Abbaustellen in Betrieb, in denen vor allem Kies, aber auch Kalkgehängeschutt (Grien), Ton und Kalkstein abgebaut wird.

Kies wird für den Strassenbau und die Betonherstellung benötigt und daher in grossen Mengen abgebaut (vgl. Abbaustatistik). Die grössten Kiesgruben im Kanton Schaffhausen befinden sich am Solenberg und im Klettgau. Grien wird für den Bau und Unterhalt der typischen kalkweissen Wald- und Feldwege im Kanton Schaffhausen verwendet. Die kleinen Abbaustellen befinden sich folglich meist am Fusse steiler, verwitternder Kalkhänge des Randens und Reiats. Im Kanton werden verschiedene Tonarten abgebaut, die je nach Eigenschaft für die Ziegelherstellung oder für keramische Spezialitäten verwendet werden. Kalkstein wurde früher im grossen Stile für die Zementherstellung abgebaut. Heute wird das im Steinbruch Lohn abgebaute Kalkgestein im Garten-, Wege- und Wasserbau eingesetzt.

Die wesentlichen Rahmenbedingungen für den Abbau von Material sind im eidgenössischen Raumplanungs- und Gewässerschutzgesetz sowie im kantonalen Baugesetz festgelegt. Die detaillierten Kriterien und Richt- linien sowohl für den Abbau als auch für die Auffüllung und die Endgestaltung werden im Materialabbau- konzept des Kantons Schaffhausen geregelt.
Materialabbaukonzept  

Kiesabbaustatistik
Statistik nach Regionen 
Statistik Kanton (der letzten 10 Jahre) 

Kiesgrube der Kies AG Zurzach-Beringen in Beringen