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27.10.2016
Durchbruch für die Gäubahn

Der Ausbau der internationalen Bahn-Transversale Stuttgart–Zürich–Mailand („Gäubahn“) bekommt Schub: An seiner gestrigen Sondersitzung hat der Verkehrsausschuss des Deutschen Bundestags beschlossen, die Gäubahn im Bundesverkehrswegeplan 2030 (BVWP 2030) in den „Vordringlichen Bedarf“ aufzunehmen. Damit kommt der Gäubahn höchste Priorität zu.

Die Randenkomission hat an ihrer gestrigen Sitzung in Bad Osterfingen/Kanton Schaffhausen unter Vorsitz des Schaffhauser Regierungspräsidenten Dr. Reto Dubach und im Beisein der südbadischen Landräte Frank Hämmerle (Landkreis Konstanz), Dr. Martin Kistler (Landkreis Waldshut) und Sven Hinterseh (Schwarzwald-Baar-Kreis) diese Entscheidung des Verkehrsausschusses ausdrücklich begrüsst. Sie erwartet, dass der Deutsche Bundestag gleichlautend beschliessen wird.

Weiter fordert die Randenkommission, dass der Ausbau der Gäubahn jetzt schnell umgesetzt wird, um die Reisezeit endlich substanziell zu verkürzen. Zudem erwartet sie vom Land Baden-Württemberg, die Verbesserung des Fahrplans und von der Deutschen Bahn die Bereitstellung von zeitgemässem Rollmaterial auf Basis der Neigetechnik.

Bereits im Frühjahr 2016 hatte die Randenkommission im Beteiligungsverfahren zum BVWP 2030 gefordert, dass die Gäubahn als grenzüberschreitende Strecke von gesamteuropäischer Bedeutung in den „Vordringlichen Bedarf“ aufgestuft wird.

Die Randenkommission ist ein regionaler Zusammenschluss des Kantons Schaffhausen und der Landkreise Schwarzwald-Baar, Konstanz und Waldshut, der sich seit seiner Gründung 1998 insbesondere für die Verbesserung des grenzüberschreitenden Verkehrs einsetzt. Zudem fördert die Randenkommission die grenzüberschreitende Zusammenarbeit auch in den Bereichen Wirtschaft, Tourismus und Kultur.