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17.07.2017
IBK-Nachhaltigkeitspreis 2017: Schaffhauser Projekte nominiert

Der Kanton Schaffhausen nominiert die Hübscher Holzbau AG aus Beringen und die Müller Energie GmbH vom Hof Unterbuck in Thayngen für den Nachhaltigkeitspreis der Internationalen Bodensee-Konferenz IBK. Beide Unternehmen produzieren dank innovativen Projekten Erneuerbare Energie und tragen gleichzeitig zur Reduktion des Energieverbrauchs bei.

Die Internationale Bodenseekonferenz (IBK) verleiht Ende 2017 bereits zum dritten Mal den IBK-Nachhaltigkeitspreis. Der diesjährige Schwerpunkt zum Thema "Erneuerbare Energien und Energieeffizienz" soll die Bodenseeregion als Lebens-, Natur- und Wirtschaftsraum fördern und als Modellregion für nachhaltige Entwicklung stärken. Gesucht wurden Projektträger, die ökologische, ökonomische und soziale Nachhaltigkeit verbinden und innovative, ganzheitliche Lösungen für die Herausforderungen der Zukunft im Bodenseeraum anbieten.

Der Kanton Schaffhausen hat zwei Unternehmen mit ihren Projekten nominiert. Dies sind:

  • Die Hübscher Holzbau AG aus Beringen setzt auf den nachwachsenden Baustoff Holz. Dieser kann CO2-neutral produziert werden und wird mit Strom aus eigener Sonnenenergie verarbeitet. Erst die Resthölzer geben bei der Verwertung im betriebseigenen Fernwärmenetz wieder Kohlenstoff an die Umwelt ab.
  • Mit der Müller Energie GmbH hat sich der Hof Unterbuck in Thayngen neben dem Landwirtschaftsbetrieb ein Standbein in regenerativer Energieversorgung erarbeitet, das regionale und betriebliche Kreisläufe schliesst: Die Holzschnitzel-Heizzentrale mit Energiespeicher versorgt zahlreiche Haushalte und Betriebe mit Fernwärme. Eine Photovoltaik-Anlage und eine Biogasanlage produzieren erneuerbaren Strom bzw. Wärme.

Jedes IBK-Mitglied kann zwei Projekte nominieren, so dass maximal zwanzig Bewerber im Wettbewerb stehen. Der IBK-Nachhaltigkeitspreis ist gesamthaft mit 25'000 Euro dotiert (1. Platz: 12'000 Euro, 2. Platz: 8'000 Euro, 3. Platz: 5'000 Euro). Aus dem Kreis der Nominierten entscheidet eine international besetzte Jury über die Gewinnerprojekte, welche im Anschluss an die IBK-Regierungschefkonferenz am 15. Dezember 2017 in Vaduz gekürt werden.