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10.01.2008
Projekt „KindergartenSHbewegt“: Ein Beitrag zur Bewegungs- und Gesundheitsförderung

"Bewegung ist Leben, Leben ist Bewegung" – so abgedroschen diese Formulierung in den Ohren vieler Erwachsener tönen mag, im Kindes- und Jugendalter ist sie augenfällige Realität. Mittlerweile gibt es eine Fülle von wissenschaftlich erhärteten Fakten zur gesundheitsfördernden Wirkung von regelmässiger Bewegung und sportlicher Aktivität auch im Kindes- und Jugendalter. Der Kindergartenstufe kommt dabei eine zentrale Bedeutung zu. Die alltägliche Bewegung muss so früh als möglich verstärkt gefördert werden. Die Schule und das Elternhaus haben dabei einen grossen Teil der Verantwortung zu übernehmen.

Das Projekt „KindergartenSHbewegt“ nimmt diese Thematik auf. 14 Kindergärten und 18 Kindergartenlehrpersonen haben sich im August 2007 im Kanton Schaffhausen freiwillig auf den Weg zu mehr Bewegung gemacht. Mit je einer Lehrperson aus dem Kanton St. Gallen und dem Fürstentum Liechtenstein wird die Projektgruppe vervollständigt. An acht Terminen verteilt über das Schuljahr 2008/2009 treffen sich die Kindergartenlehrpersonen mit der Projektleitung und den anderen Teilnehmerinnen. Hier lernen sie Inhalte und Arbeitsweisen kennen. Sie können aber auch eigene Fragestellungen einbringen und Ideen entwickeln. Parallel dazu setzen sie das Gelernte und Erarbeitete konkret in ihrem Arbeitsalltag um, suchen auch nach Verbesserungen bei der Innen- und Aussenraumgestaltung ihres Kindergartens. Sie pflegen im Übrigen die Zusammenarbeit mit den Eltern in Sachen Bewegung und Ernährung, was aus Sicht der Gesundheitsförderung besonders wichtig ist. Im Rahmen dieses Projektes profitieren die Kindergartenlehrpersonen auch von der individuellen Beratung und vom Erfahrungsaustausch mit Kolleginnen und Kollegen. Für die Gestaltung der Innen- und Aussenräume erhalten sie zudem eine bescheidene finanzielle Unterstützung.

Allgemeines Ziel des Projektes ist es also, dass die Kinder der "bewegten Kindergärten" vermehrt ihre Bewegungsimpulse in einem sinnvollen Rahmen ausleben können, wobei sie auch die Grundgedanken einer ausgewogenen Ernährung kennen lernen. Es ist gedacht als einer von zahlreichen kleineren und grösseren Bausteinen, die in den kommenden Jahren im Kinder, Lehrpersonen und Eltern zu einem insgesamt gesundheits- und bewegungsbewussten Verhalten hinführen sollen.

Projekt-Details

Schaffhausen, 10. Januar 2008  
Erziehungsdepartement
 des Kantons Schaffhausen