Post

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Dieser Bestand umfasst Akten zur Postgeschichte des Kantons Schaffhausen, die 1965 erschlossen wurden.

Das Postregal wurde im alten Schaffhausen jeweils durch den Rat an hiesige Familien verliehen. Im 16. und 17. Jahrhundert waren es die Peyer mit den Wecken und die Klingenfuss. Seit 1712 fungierten für mehr als ein Jahrhundert gleichzeitig die drei Familien Peyer (Wecken), Stokar und von Meyenburg als Postmeister. Durch den Vertrag vom 22. Oktober 1833 zwischen dem Grossen Rat SH und Fürst Max von Thurn und Taxis ging die Schaffhauser Post an diese fürstliche Familie über. Nachdem durch die Bundesverfassung von 1848 die Post eidgenössisch geworden war, erfolgte die formelle Abtretung der Thurn und Taxischen Post SH an die Eidgenossenschaft durch den Vertrag zwischen dem Bundesrat und Fürst Maximilian Karl vom 12. März 1853 (vgl. Kant. Gesetzessammlung, Neue Folge 1, S. 373).

Literatur

  • Friedolf Hanselmann. Das Post- und Ordinariwesen in Schaffhausen bis 1848. In: Schaffhauser Beiträge zur vaterländischen Geschichte 9, 1918, S. 100 - 137
  • Marc Moser. Das Schaffhauser Postwesen. Thayngen 1949.
    Postgeschichte und klassische Philatelie des Kantons Schaffhausen. Hrsg. von Rudolf C. Rehm. Schaffhausen 1987.

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