Projekte Agglomerationsprogramm

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Agglomerationsprogramm Schaffhausen

Was ist das Agglomerationsprogramm Schaffhausen? Wie beeinflusst es das Leben und den Alltag der Einwohner? Was haben die S-Bahn-Pläne mit der Zukunft des Klettgaus zu tun? Und warum will der Bund den Bau einer Brücke für Velofahrerinnen und Fussgänger über das Mühlental unterstützen? - Antworten auf diese Fragen sowie Beispiele und Veranschaulichungen aus dem Agglomerationsprogramm Schaffhausen sind untenstehend erhältlich.

 

Informationen des Bundes zum Programm Agglomerationsverkehr

Der Bundesrat rief 2001 die Agglomerationspolitik des Bundes ins Leben. Er erteilte dem Bundesamt für Raumentwicklung (ARE) und dem Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO) den Auftrag, zusammen mit den Kantonen, Städten und Gemeinden eine gesamtschweizerische Politik des urbanen Raums zu entwickeln. Das ARE führte dazu Agglomerationsprogramme ein. Das Agglomerationsprogramm ist ein Planungsinstrument, das die Koordination bereichsübergreifender Themen innerhalb einer Agglomeration ermöglicht. Es stützt sich auf die horizontale (zwischen Partnern innerhalb der Agglomeration) und die vertikale Zusammenarbeit (Bund-Kanton-Agglomeration). Damit soll die Koordination der Projekte und ihre Umsetzung in den Agglomerationen sichergestellt werden. Dank dem Infrastrukturfonds sind diese seit 2008 mit einem starken Mitfinanzierungsinstrument verknüpft und tragen dazu bei, nachhaltige Verkehrs- und Siedlungsprojekte umzusetzen.

 

Die Zyklen des Programm Agglomerationsverkehr

In der Regel unterliegen die Agglomerationsprogramme einem Vierjahreszyklus. Die 1. Generation Agglomerationsprogramme wurde Ende 2007 eingereicht und 2008 vom Bund bewertet. Ende 2010 gab das Parlament die Bundesmittel für die Etappe ab 2011 frei. Die 2. Generation Agglomerationsprogramme wurde bis Mitte 2012 eingereicht und 2012 / 2013 vom Bund bewertet. 2014 gab das Parlament die Bundesmittel für die Etappe ab 2015 frei. Die 3. Generation konnte bis Ende 2016 beim Bund eingereicht werden. Diese sind aktuell (2018) in der Prüfung und Vernehmlassung der Botschaft beim Bund. Die voraussichtliche Verabschiedung wird im Herbst 2018 erfolgen. Die Agglomeration Schaffhausen hatte dannzumal entschieden kein AP3 einzureichen, um die Prioritäten auf eine zügige Umsetzung der Massnahmen aus den Programmen AP1 und AP2 zu konzentrieren. Wenn die neuen Modalitäten für die 4. Generation vom Bund vorliegen, kann über eine Teilnahme an der 4. Generation befunden werden.

Weitere Informationen finden Sie auf der Internetseite der Bundesverwaltung 'Bundesamt für Raumentwicklung ARE', sowie können in der Broschüre des ARE zum Programm Agglomerationsverkehr nachgelesen werden.

Massnahmenliste der öV-Projekte

Abgeschlossene Projekte aus AP1
Nr.| Massnahme/Projekt
12 | Elektrifizierung Bahn Schaffhausen-Erzingen
13 | Wendegleis Jestetten
15 | Ausbau Bhf Schaffhausen (Gleis 6)
16 | Aufwertung Bahnhaltestelle 'SH-Herblingen'
17 | Neubau Bahnhaltestelle Beringerfeld
18 | Neue Bahnhaltestelle 'Neuhausen Rheinfall'
34 | Neue Lifte vom Bahnhof 'Neuhausen Rheinfall' zum Rheinfallgebiet
54 | Ausbau Bahnhof 'Thayngen' mit Personenunterführung

Projekt aus AP2
Nr.| Massnahme/Projekt
09 | Leistungssteigerung Bahn Schaffhausen-Neuhausen

Weitere Informationen zu den abgeschlossenen Projekten sind unter www.s-bahn-schaffhausen.ch erhältlich.