Risikokarte

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Die Gemeinden sollen bei der Umsetzung der Gefahrenkarten durch das kantonale Tiefbauamt (TBA) unterstützt werden. Die dafür in Auftrag gegebenen Studien ermitteln das Hochwasserrisiko jeder Gemeinde, ausgedrückt durch die jährliche Schadenerwartung (in CHF). Weiter wurden mittels geeigneten Fallbeispielen kosteneffiziente, bauliche Hochwasserschutzmassnahmen aufgezeigt. In einem dritten Schritt wurden die geschätzten Kosten dieser Hochwasserschutzmassnahmen mit geeigneten Ansätzen zu einer Gesamtkostenschätzung der Schutzmassnahmen kantonsweit aggregiert. Die vorliegenden Studien dienen damit als Grundlage für die wirtschaftliche Beurteilung und Rechtfertigung übergeordneter baulicher Schutzmassnahmen (kommunaler Hochwasserschutz).

Das TBA, Abteilung Gewässer, hat die Ernst Basler + Partner AG beauftragt, diese Risikostudien auszuarbeiten. Im ersten Bericht vom Mai 2010 wurden die Gemeinden Merishausen, Beringen (mit Guntmadingen), Neunkirch, Hallau, und Schleitheim untersucht. Der zweite Bericht vom Januar 2011 behandelt die Gemeinden Neuhausen am Rheinfall, Bargen, Beggingen, Siblingen, Wilchingen (mit Osterfingen), Trasadingen, Oberhallau sowie die Stadt Schaffhausen (mit Hemmental). Der letzte Bericht vom Juli 2012 untersucht die Gemeinden Thayngen (mit Bibern, Barzheim, Hofen, Altdorf und Opfertshofen), Stein am Rhein, Hemishofen, Ramsen, Buch und Dörflingen. Von folgenden Gemeinden wurde kein Risikobericht erstellt: Stetten, Lohn, Büttenhardt, Buchberg, Rüdlingen, Löhningen und Gächlingen.

Informationen und Studienberichte:
Übersicht  
Bericht 1 
Bericht 2   
Bericht 3 

Risikokarte im GIS SHnet: Start mit SVG-Viewer / Start ohne SVG-Viewer 
Gefahrenkarte im GIS SHnet: Start mit SVG-Viewer / Start ohne SVG-Viewer 

Bemerkung zur Risikokarte im GIS SHnet: Bei den rot schraffierten Risikoflächen innerhalb des Untersu- chungsperimeters sind die Daten infolge einer Nachführung der Gefahrenkarte bereits nicht mehr aktuell.
Das bedeutet, dass die Hochwassergefahr mit baulichen Schutzmassnahmen verringert werden konnte, so dass in diesem Gebiet zumindest stellenweise von einem kleineren Schadenpotenzial ausgegangen werden kann. Um welche Gebiete es sich dabei handelt, kann mit der Gefahrenkarte abgeschätzt werden. Bei Fragen zu den beiden Karten stehen die Mitarbeiter der Abteilung Gewässer gerne zur Verfügung.