S-Bahn Schaffhausen
Fahrplanangebot (Zielkonzept) und Betriebskosten
Das Fahrplanangebot gemäss Zielkonzept bringt
- allen Bahnhöfen im Kanton den Halbstundentakt
- den Viertelstundentakt mindestens im Berufsverkehr und im Agglomerationskern
- optimierte Anschlüsse auf Bahn und Bus: Umsteigen ohne langes Warten
- moderne, sichere und behindertengerechte Bahnhöfe
- einen umweltfreundlicheren und günstigeren Bahnbetrieb dank Elektrifizierung der DB-Linie im Klettgau
- eine Entlastung von Strasse und Umwelt
- Entwicklungspotenzial für ein gesundes Bevölkerungswachstum und für neue Arbeitsplätze.
Für den Betrieb der S-Bahn fallen jährlich total 3,2 Millionen Franken Betriebskosten zusätzlich an, die Kanton und Gemeinden tragen. Die Hälfte davon - 1,6 Millionen Franken - bewilligten die Stimmberechtigung im September 2009 im Rahmen der Volksabstimmung zum neuen Bahn- und Buskonzept Klettgau (Ost-West-Achse). Zwei Jahre später, im September 2011, gaben die Schaffhauser Stimmberechtigten grünes Licht für die zweite Hälfte - von weiteren 1,6 Millionen Franken pro Jahr: Sie ermöglicht den S-Bahn-Betrieb nach Neuhausen am Rheinfall (Nord-Süd-Achse).
Zahlen und Termine
- Einführung integraler Halbstundentakt nach Zürich: Dezember 2012
- Einführung Viertelstundentakt im Agglomerationskern während Berufsverkehr: Ost-West-Achse 2014; Nord-Süd-Achse: 2018
- zusätzliche jährliche Betriebskosten S-Bahn: 3,2 Mio. CHF
- Investoren: Bund, Kanton, Gemeinden
- Projektphase: Betriebskosten rechtskräftig bewilligt
Heutiger Zustand
Elektrisch betriebene Züge können erst nach der Elektrifizierung der Bahnlinie im Klettgau verkehren - im Bild ein DB-Dieselzug.



