Schaffhausen-Schweizersbild, Rentierjägerlager

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Schweizersbild – mehr als nur ein Kletterfelsen (öffnet vergrössertes Bild in neuem Fenster)

Der Name Schweizersbild bezeichnet zwei markante Felsköpfe am nördlichen Stadtrand von Schaffhausen, heute inmitten einer Gewerbezone gelegen. Am Fusse des westlichen Felsens entdeckte Jakob Nüesch 1891 im Schutze eines Abris die berühmte paläolithische Fundstelle, die er in den Jahren 1891–93 ausgrub. Das Abri wird von einer 16 Meter über die Talsohle aufsteigenden Felswand gebildet, die eine Fläche von nahezu 160 m2 umschliesst und deren Felsdach noch heute 60 m2 überdeckt.

Anreise:
Ab Bahnhof Schaffhausen mit städt. Bus (Linie 6 Richtung Kantonsspital/Falkeneck) bis Haltestelle Schweizersbild. Dann zu Fuss rund 400 Meter nach Westen. Vis a vis Autogarage Leicht hinter Gebüsch verborgen. Ab Schaffhausen auf der A4 Richtung Thayngen/Singen. Verzweigung Mutzentäli Richtung Bargen/Donaueschingen, Ausfahrt Schweizersbild, Wegweisern Richtung Merishausen folgen. Ca. nach 500 Metern hinter Bäumen und Gebüsch verborgen. LK 1032, 690 100 / 286 600.

Besichtigung:
Zeitbedarf für Besichtigung ¼ h. Frei zugänglich, nur bedingt rollstuhlgängig. Für Kinder geeignet (Vorsicht, Durchgangsstrasse!) – Funde im Museum zu Allerheiligen Schaffhausen.

Weitere Informationen:
Markus Höneisen/Sabine Peyer, Schweizersbild – ein Jägerlager der Späteiszeit. Beiträge und Dokumente zur Ausgrabung vor 100 Jahren. Schaffhauser Archäologie 2. Schaffhausen 1994.
Erhältlich im Online-Shop