Umschreibung ausländischer Führerausweis

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Motorfahrzeugführer/innen aus dem Ausland dürfen in der Schweiz während 12 Monaten Motorfahrzeuge führen, wenn sie einen gültigen nationalen Führerausweis besitzen. Nach Ablauf dieses Jahres darf der ausländische Führerausweis in der Schweiz nicht mehr verwendet werden.

Personen, die berufsmässig in der Schweiz immatrikulierte Motorfahrzeuge der Kategorien C (Lastwagen), D (Gesellschaftswagen) oder D1 führen möchten, benötigen den schweizerischen Führerausweis sofort (vor Antritt der ersten gewerbsmässigen Fahrt). Dies gilt auch, wenn jemand mit den Kategorien F, B, B1 oder "höher" berufsmässigen Personentransport ausführen möchte.

Im Ausland erworbene Führerausweise von Personen mit rechtlichem Wohnsitz in der Schweiz können nur anerkannt werden, wenn der Erwerb des Führerausweises während eines Aufenthaltes von mindestens zwölf zusammenhängenden Monaten im Ausstellerstaat erfolgte.
Für diesen Nachweis wird empfohlen - zusammen mit dem Gesuch um Erteilung eines schweizerischen Führerausweises - folgende Originaldokumente dem Strassenverkehrsamt einzureichen:

  • Flugtickets bzw. Bestätigung der Fluggesellschaft über Ab- und Rückreisedaten
  • Pass (Visums- und Ein-/Ausreisestempel)
  • Bestätigung der Schule
  • Bestätigung des Veranstalters
  • An- und Abmeldebestätigung bei der Gemeinde (nur bei Volljährigkeit)

Bestehen trotz der erbrachten Nachweise Bedenken über die Eignung zum Führen eines Fahrzeuges, kann eine Kontrollfahrt angeordnet werden. Diese kann nicht wiederholt werden. Bei Nichtbestehen der Kontrollfahrt wird der ausländische Führerausweis aberkannt und es besteht dann die Möglichkeit, sich um einen Lernfahrausweis zu bewerben.

Führerausweise aus EU- oder EFTA-Staaten können in der Regel ohne zusätzliche Prüfung umgeschrieben werden. Detaillierte Auskunft erteilt die Abteilung Führerausweise (Tel. +41 52 632 76 05 / 06).

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