Wilchingen-Radegg, Burgruine

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Burgruine Radegg (öffnet vergrössertes Bild in neuem Fenster)

Am Südhang des Rossbergs, auf einem schroffen Bergsporn, liegt die Burgruine Radegg. Durch die Westmauer, wo jetzt ein Holzsteg angebracht ist, führten sehr wahrscheinlich eine Zugbrücke und ein Burgtor ins Wohngebäude. Die Burg wurde um 1200 zum ersten Mal erwähnt. Die Herren von Rossberg besassen Güter in Osterfingen, Löhningen, Beringen, Guntmadingen und Trasadingen. Die Burg wurde sehr wahrscheinlich bei Kämpfen mit dem umliegenden Adel zerstört. Die auf dem Gelände der Vorburg gefundenen Bogen- und Armbrustpfeile sowie die Feuerspuren weisen auf diesen Untergang hin.

Anreise:
Ab Schaffhausen mit der Regionalbahn nach Wilchingen-Hallau. Umsteigen auf SHBus (Linie 27) nach Osterfingen (Haltestelle Lindenhof). Ab Osterfingen Wanderweg via Rossberghof oder via Osterfinger Bad zur Burgruine. LK 1031, 680 250 / 278 450.

Besichtigung:
Zeitbedarf für Besichtigung ½ h. Frei zugänglich. Nicht rollstuhlgängig. Für Kinder geeignet. Picknickplatz. – Funde im Ortsmuseum Wilchingen.

Weitere Informationen:
K. Schib, Chronik der Ausgrabungen und Geschichte der Herren von Radegg. In: Schaffhauser Beiträge zur vaterländischen Geschichte, Heft 15. Schaffhausen, 1938.
W. Meyer (Red.), Burgen der Schweiz, Bd. 5: Kantone Zürich und Schaffhausen. Zürich, 1982.
T. Bitterli-Waldvogel, Schweizer Burgenführer. Basel/Berlin, 1995.
Burgenkarte der Schweiz – Ost. Wabern, 2007.
Verbinden Sie diesen Ausflug mit einem Besuch des römischen Gutshofes im Osterfinger Bad.