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02.12.2016
Ausbau der Gäubahn rückt in greifbare Nähe

Der Ausbau der internationalen Bahnstrecke Stuttgart-Zürich-Mailand erhält höchste Priorität: Der Deutsche Bundestag hat an seiner heutigen Sitzung beschlossen, die Gäubahn im Bundesverkehrswegeplan 2030 (BVWP 2030) in den «Vordringlichen Bedarf» aufzunehmen. Damit folgt er dem Beschluss seines Verkehrsausschusses vor rund einem Monat.

Die Mitglieder der Randenkommission, der Schaffhauser Regierungspräsident Dr. Reto Dubach sowie die Landräte Frank Hämmerle (Landkreis Konstanz), Dr. Martin Kistler (Landkreis Waldshut) und Sven Hinterseh (Schwarzwald-Baar-Kreis), sind höchst erfreut darüber, dass mit diesem Entscheid der Ausbau der Gäubahn und damit die Verkürzung der Reisezeit in greifbare Nähe rücken.

«Der Ausbau der Gäubahn ist Voraussetzung dafür, dass die europäischen Metropolen Stuttgart, Zürich und Mailand endlich in einer angemessenen Fahrzeit erreicht werden können. Deshalb muss der Ausbau nun unverzüglich umgesetzt werden», fordert Regierungspräsident Dubach, Vorsitzender der Randenkommission. Zudem fordert die Randenkommission vom Land Baden-Württemberg, den Fahrplan zu verbessern sowie einen Betreiber, der die Strecke mit modernem Rollmaterial auf Basis der Neigetechnik bedient.

Bereits im Frühjahr 2016 hatte die Randenkommission im Beteiligungsverfahren zum BVWP 2030 gefordert, dass die Gäubahn als grenzüberschreitende Strecke von gesamteuropäischer Bedeutung in den „Vordringlichen Bedarf“ aufgestuft wird.

Als regionaler Zusammenschluss der Landkreise Schwarzwald-Baar, Konstanz und Waldshut sowie der Kantons Schaffhausen setzt sich die Randenkommission seit ihrer Gründung 1998 für die Verbesserung des grenzüberschreitenden Verkehrs ein. Zudem fördert die Randenkommission die grenzüberschreitende Zusammenarbeit mit zahlreichen Projekten in den Bereichen Wirtschaft, Tourismus und Kultur.